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Harald W. Vetter: Silbenreusen, Lagunen, Schwemmland. EUR 14.00

h2>Harald W. Vetter: Silbenreusen - Lagunen – Schwemmland.
Neue Gedichte.

 

129 Seiten, Klappenbroschur

 


Die Silbenreusen fischen gewissermaßen aus dem kollektiven Unbewussten, dem Meer der gemeinsamen Erfahrung, Abenteuer heraus. 

 

                                                          KLEINES SEESTÜCK

 

                                                           Mein ausgemustertes Boot

                                                           kreuzt immer noch längs

                                                           der Küsten und Buchten

                                                           Manchmal killt Windzug

                                                           die ausgeblichenen Segel

                                                           Sie widerspiegeln sich im

                                                           Aug des gestrandeten Wals

 

 

Die Gedichte haben eine sanfte Handlung als Rückgrat, so daß man sie nicht nur vortragen sondern sogar „Erzählen“ kann. Auch im Layout nehmen sie oft die Pose von Gedichten in Blocksatz ein, während sie im Untergrund als assoziative Prosa voranschreiten.
In der Gegenwartslyrik gibt es das Bonmot, dass alle Vögel, die ausgestorben sind, in einem Gedicht landen, weshalb fast jedes Gedicht die Metapher mit dem Vogel in sich trägt als Zeichen für vergängliche Zeit.
Harald W. Vetter nimmt mit den Hauptbegriffen „Silbenreusen Lagunen Schwemmland“ vielleicht als letzter diese Wörter auf, ehe sie versinken. Sein Gedichte-Kosmos ist fragil, elementar gefährdet und rar. Die Kunst des Zeit-Fischens ist am Aussterben. Wenn kein Köder mehr schmeckt, müssen die Gedichte das Fischen übernehmen. Das lyrische Ich bleibt hellhörig und vorsichtig: „Nur Geduld muss man haben / denn auch jetzt im Rückzug / wächst manches im Aufstand“ . (124)
Helmuth Schönauer 04/10/21

 

 

978-3-902061-29-4



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